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Winterpause

Liebe Kinogäste,

bis März 2020 befindet sich das GalerieKino in der Winterpause. Die Filme für das neue Programm werden wir voraussichtlich im Februar auswählen und dann hier in gewohnter Weise ankündigen. Wir freuen uns darauf, Sie im neuen Kinojahr wiederzusehen.


Herzliche Grüße,
Stephan Bliemel

VICE – Der zweite Mann: 30. November, 20 Uhr

Spielfilm, 134 Min., USA 2018, FSK 12 – Regie: Adam McKay – Darsteller: Christian Bale, Amy Adams, Steve Carell, Sam Rockwell u.a.

Er gilt als einer der mächtigsten US-Vizepräsidenten aller Zeiten: Dick Cheney. VICE – DER ZWEITE MANN beleuchtet die sagenhafte Karriere des Bürokraten und Washington-Insiders, der an der Seite von George W. Bush zum einflussreichsten Politiker der Welt wurde und seine Macht zu nutzen wusste: Cheneys Entscheidungen prägen das Land noch immer, sein außenpolitisches Wirken ist bis heute spürbar.

Der Film erhielt 2019 acht Oscarnominierungen. Christian Bale wurde als Bester Hauptdarsteller mit dem Golden Globe ausgezeichnet.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Der Junge muss an die frische Luft – 12. Oktober, 20 Uhr (Ausverkauft!)

Spielfilm, 100 Min., Deutschland 2018, FSK 6 – Regie: Caroline Link – Darsteller: Julius Weckauf, Luise Heyer, Sönke Möhring, Jocahim Król, Ursula Werner u.a.

Ruhrpott 1972. „Der Junge muss an die frische Luft“ erzählt aus der Kindheit des heute berühmten Entertainers Hape Kerkeling. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft auf. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren. Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling.

Regie führt die Oscarpreisträgerin Caroline Link (u.a. „Im Winter ein Jahr“, „Nirgendwo in Afrika“, „Jenseits der Stille“) nach einem Drehbuch von Ruth Toma (u.a. „3096 Tage“, „Solino“). In die Rolle des neunjährigen Hape Kerkeling schlüpft Julius Weckauf, der nach einer groß angelegten, bundesweiten Castingaktion durch seine große Spielfreude und mit seinem komödiantischen Talent überzeugte. Die Darstellung des jungen blonden „Wonneproppens“ ist seine erste Kinorolle überhaupt.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Green Book: Eine besondere Freundschaft – 31. August, 20 Uhr

Spielfilm, 131 Min., USA 2018, FSK 6 – Regie: Peter Farrelly – Darsteller: Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini, Brian Stepanek u.a.

Die USA im Jahr 1962: Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) ist ein begnadeter klassischer Pianist und geht auf eine Tournee, die ihn aus dem verhältnismäßig aufgeklärten und toleranten New York bis in die amerikanischen Südstaaten führt. Als Fahrer engagiert er den Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen), der sich bislang mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten und etwa als Türsteher gearbeitet hat. Während der langen Fahrt, bei der sie sich am sogenannten Negro Motorist Green Book orientieren, in dem die wenigen Unterkünfte und Restaurants aufgelistet sind, in dem auch schwarze Gäste willkommen sind, entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen den beiden sehr gegensätzlichen Männern.
Der Film wurde u.a. mir drei Golden Globe Awards sowie drei Oscars ausgezeichnet.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Astrid – 27. Juli, 20 Uhr

Spielfilm, 118 Min., Schweden/Dänemark 2018, FSK 12 – Regie: Pernille F. Christensen – Darsteller: Alba August, Maria Bonnevie, Magnus Krepper, Henrik Rafaelsen, Trine Dyrholm u.a.

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die „Schwedin des Jahrhunderts“ und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein. Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Weiterhin zeichnet ASTRID nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten. Regie führte die mehrfache Berlinale-Preisträgerin Pernille Fischer Christensen, die das Drehbuch zusammen mit dem Kinderbuchautor Kim Fupz Aakeson schrieb.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Die Blumen von gestern – 22. Juni, 20 Uhr

Spielfilm, 120 Min., D/Ö 2016, FSK 12 – Regie: Chris Kraus – Darsteller: Lars Eidinger, Adèle Haenel, Jan Josef Liefers, Hannah Herzsprung, Sigrid Marquardt, Bibiana Zeller u.a.

Totila Blumen (Lars Eidinger) ist Holocaust-Forscher. Als solcher versteht er keinen Spaß.
Weder im allgemeinen noch im besonderen, wenn seine Kollegen versuchen, aus einem Auschwitz-Kongress ein werbefinanziertes Medien-Event zu machen und somit das Erbe des gerade erst verstorbenen und von Totila hoch verehrten Professors Norkus mit Füßen treten. Als man Totila dann auch noch die sehr junge und sehr nervige französische Studentin Zazie (Adèle Haenel) als Praktikantin vor die Nase setzt, die ihm folgt wie ein Hündchen und mit seinem direkten Vorgesetzten (Jan Josef Liefers) ein Verhältnis hat, ist der stets ernst und überlegt dreinblickende Mann am Ende.

Doch Jammern hilft nicht – erst recht nicht bei seiner gestressten Frau (Hannah Herzsprung), die ihn auffordert, weniger zu hadern und sich mit dem zu arrangieren, was das Leben gerade anbietet. Und so macht Totila weiter seine Arbeit, unterstützt von der überdrehten, exzentrischen Zazie. Die jedoch scheint ihre ganz eigene Agenda zu haben – eine Agenda, die eng mit Totilas Herkunft und seinem wohlgehüteten Familiengeheimnis verknüpft ist.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Cold War: Breitengrad der Liebe – 25. Mai, 20 Uhr

Spielfilm, 89 Min., Polen/UK/Fra 2018, FSK 12 – Regie: Paweł Pawlikowski – Darsteller: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza, Cédric Kahn, Jeanne Balibar u.a.

Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Bohemian Rhapsody – 27. April, 20 Uhr (Ausverkauft!)

Spielfilm, 135 Min., USA/UK 2018, FSK 6 – Regie: Bryan Singer – Darsteller: Rami Malek, Lucy Boynton, Gwilym Lee, Aidan Gillen, Ben Hardy, Mike Myers, Tom Hollander, Joseph Mazzello u.a.

BOHEMIAN RHAPSODY feiert auf mitreißende Art die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury. Freddie Mercury widersetzte sich Klischees, trotzte Konventionen und wurde so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs und ihren revolutionären Sound. Sie haben beispiellosen Erfolg, bis Mercury, dessen Lebensstil außer Kontrolle gerät, sich unerwartet von Queen abwendet, um seine Solokarriere zu starten.

Freddie, der sehr unter der Trennung litt, gelingt es gerade noch rechtzeitig, die Band für das „Live Aid”-Konzert wieder zu vereinigen. Trotz seiner AIDS-Diagnose beflügelt er die Band zu einem der herausragendsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik. Queen zementiert damit das Vermächtnis einer Band, die bis heute Außenseiter, Träumer und Musikliebhaber gleichermaßen inspiriert.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Nanouk – 16. März, 20 Uhr

Spielfilm, 96 Min., D, Fra, Bul 2018, FSK 6 – Regie: Milko Lazarov – Darsteller: Mikhail Aprosimov, Feodosia Ivanova, Galina Tikhonova, Sergey Egorov, Afanasiy Kylaev u.a.

Jakutien beherbergt die Eiswüsten des sibirischen Nordens: ein unwirklicher, lebensfeindlicher Ort und gleichzeitig atemberaubend schön. Hier leben wie ihre Vorfahren Sedna und Nanouk, ein in die Jahre gekommenes Inuitpaar. Ihre Jurte besteht aus Rentierfellen und sie versorgen sich mit Jagen und Fischen, in der Wildnis nur begleitet von ihrem Hund. Es ist ein schweigsamer und rauer Alltag, den beide ohne viele Worte verbringen. Und das Überleben wird schwieriger, denn die wenigen Tiere um sie herum verenden an einer mysteriösen Krankheit. Die immer früher einsetzende Schneeschmelze und Stürme bedrohen die schützende Behausung.
Ein Besuch unterbricht ihre Routine. Chena, ein junger Mann, ist die einzige Verbindung zur Zivilisation und zu Tochter Ága. Vor langer Zeit hat sie das traditionelle Leben und die Familie verlassen. Nanouk möchte seine Tochter noch einmal wiedersehen. Im Angesicht so vieler Entbehrungen macht er sich schließlich auf den Weg – von der Wildnis in die Stadt und zu Ága.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.

Gundermann – 1. Dezember, 20 Uhr

Spielfilm, 127 Min., D 2018, FSK 0 – Regie: Andreas Dresen – Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Benjamin Kramme, Eva Weißenborn, Kathrin Angerer u.a.

GUNDERMANN erzählt von einem Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Weltverbesserer, der es nicht besser weiß. Ein Zerrissener. GUNDERMANN ist Liebes- und Musikfilm, Drama über Schuld und Verstrickung, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen. GUNDERMANN ist ein Film über Heimat. Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.
Mit feinem Gespür, Zärtlichkeit und Humor wirft Regisseur Andreas Dresen in GUNDERMANN einen Blick auf das Leben von Gerhard „Gundi“ Gundermann, einem der prägendsten Künstler der Nachwendezeit. Er starb 1998, mit gerade einmal 43 Jahren. Das Drehbuch stammt von Laila Stieler. Die Hauptrolle spielt Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat. Anna Unterberger steht als seine Frau Conny Gundermann vor der Kamera. In weiteren Rollen sind unter anderem Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Kathrin Angerer und Peter Sodann zu sehen.

 Wir haben für Sie ab 18.00 Uhr geöffnet. Eintritt: 5,00 Euro.